Erwin Klumpf beim Justieren einer Klaviatur in seiner Werkstatt. Erwin Klumpf beim Besaiten eines Instruments.

Gemeinsam mit dem Gitarrenbauer Ludger Wannenmacher und dem Cembalobauer Christian Fuchs habe ich mich 1986, ein Jahr nach meinem Schritt in die Selbstständigkeit als Klavierbaumeister, in der Werkstattgemeinschaft „Saite an Saite” zusammengeschlossen. Im Erdgeschoss eines ehemaligen Fabrikgebäudes an der Buddestraße hat jeder Fachmann genügend Raum, sein professionelles Handwerk auszuüben. Hier kann ich – nach einer eingehenden Begutachtung mit ausführlicher Fachberatung vor Ort und individuell vereinbartem Festpreis – alte und neuere Klaviere und Flügel akustisch und technisch aufarbeiten, stimmen, reparieren oder restaurieren. Hier ist reichlich Platz, um aufwendige Überarbeitungen durchzuführen – von einer kompletten oder teilweisen Erneuerung des Stimmstocks über eine neue Besaitung oder eine Optimierung der Mechanik bis hin zur Neulackierung mit altbewährtem Schellack oder modernen Lacken. Bei der Reparatur oder Restaurierung verwende ich, sollte keine andere Absprache erfolgen, qualitativ hochwertige Originalteile bekannter deutscher Hersteller. Weiter

Pianohammerkpfe

Mit der zunehmenden Vereinheitlichung des Klavierbaus und der Rationalisierung der zeit- und kostenaufwendigen Handarbeit haben auch in den Klavierbau-Werkstätten innovative Mess-, Prüf- und Stimmsysteme Einzug gehalten. So gibt es zum Beispiel für die Klangoptimierung bei einer Neubesaitung neue Möglichkeiten: Während hier früher partiell mit dem Rechenschieber per Hand berechnet wurde, erfolgt diese Arbeit heute am Computer weitaus effektiver und genauer. In meiner Werkstatt kommen traditionelles Handwerkszeug und neue Techniken gleichermaßen zum Einsatz, ganz im Sinne einer individuellen Problemlösung für jedes mir anvertraute Klavier. Zum Anfang der Seite